Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, Chronische Erkrankung (ADB)

Die Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, Chronische Erkrankung (ADB) ist seit 2012 ein Projekt der Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin e.V. (LV Selbsthilfe).

Module/Projektzugehörigkeit
Antidiskriminierungsberatung
Projektzeitraum
2012-2023
Ansprechperson
adb@lv-selbsthilfe-berlin.de
Gefördert von:
Landesstelle für Gleichbehandlung

Antidiskriminierungsberatung
Alter, Behinderung, Chronische Erkrankung

Die Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, Chronische Erkrankung (ADB) ist seit 2012 ein Projekt der Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin e.V. (LV Selbsthilfe).

Wir setzen uns für die Überwindung von Diskriminierung und für Gleichbehandlung ein.

Neben der individuellen Beratung von Betroffenen versuchen wir durch

  • Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit,
  • Sensibilisierung,
  • Aufklärung,
  • und Vernetzung

Veränderung auf gesellschaftlicher Ebene zu bewirken.

Unser Ziel ist eine Gesellschaft, in der Diskriminierung keinen Platz hat!

Kontakt, Sprechzeiten und Sprachen

Zu den konkreten Angeboten und SprechzeitenZu den konkreten Angeboten und Sprechzeiten

Counseling and information available in English and PolishCounseling and information available in English and Polish
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Internethttps://www.diskriminierung-berlin.de

 

Informationen in Leichter SpracheInformationen in Leichter Sprache und ein Video in Leichter Sprache

  

Informationen in Deutscher GebärdenspracheInformation in Deutscher Gebärdensprache

 

Die Antidiskriminierungsberatung 

Die Antidiskriminierungsberatung Alter, Behinderung, Chronische Erkrankung (ADB) steht Menschen beratend zur Seite, die aufgrund ihres Alters oder einer Behinderung Diskriminierung erfahren haben. 

Ziel der Antidiskriminierungsberatung ist, dass dem einzelnen Menschen „Recht geschieht“, wenn zum Beispiel Schadensersatzansprüche, Entschuldigungen oder andere Wiedergutmachungen  ausgehandelt werden. Gleichzeitig stellt die ADB sicher, dass die Gegenseite sensibilisiert wird und bemüht sich,  diskriminierende gesellschaftliche Verhaltens- und Verfahrensweisen systematisch abzustellen.

Mitarbeiter*nnen

Da alle diese Aufgaben und Ziele viel Zeit und einen langen Atem benötigen, freuen wir uns darüber, dass die ADB seit dem 1. Oktober 2020 Verstärkung bekommen hat. Neben Agnieszka Schwager, die bereits seit September 2018 dabei ist, ist nun auch Anna Heidrich Teil des ADB-Teams. Hanna Jaekel und Christian Grothaus arbeiten seit 2023 mit in der Beratungsstelle. 

Die Mitarbeiter*innen verfügen über unterschiedliche Expertisen, wodurch sie sich gut ergänzen, das Projekt bereichern und den Ratsuchenden auf verschiedenen Ebenen zur Seite stehen können. Agnieszka Schwager hat tiefergehende Kenntnisse des Sozialrechts (LL.M) und bringt durch zwei Jahre Beratungs- und Projektmitarbeit wertvolle Erfahrungen mit. Anna Heidrich ist Heilpädagogin (B.A.) und Praxisforscherin in der Sozialen Arbeit und Pädagogik (M.A.). Sie hat langjährige Erfahrungen in der Arbeit mit Menschen mit Behinderungen sowie Forschungspraxis in den Disability Studies. Christian Grothaus ist studierter Sozialwissenschaftler (M.A. Sozialwissenschaften) und Life & Health Coach, Hanna Jaekel hat einen Bachelor Abschluss in Sozialer Arbeit (B.A. Soziale Arbeit).

Diskriminierungen in der Beratung und das LADG 

Im Jahr 2020 haben sich über 200 Menschen an die ADB gewandt und eine Diskriminierung gemeldet. Damit verzeichnet die Beratungsstelle einen kontinuierlichen Anstieg der Fallzahlen, was einerseits verdeutlicht, wie präsent Diskriminierung in unserer Gesellschaft immer noch ist. Andererseits bedeuten diese Zahlen auch, dass sich nun eher gegen Diskriminierung zur Wehr gesetzt wird und dass die ADB von immer mehr Menschen als Anlaufstelle wahrgenommen wird.

In den letzten Jahren hat insbesondere die Diskriminierung seitens Behörden oder anderer öffentlicher Stellen eine besondere große Rolle eingenommen. Umso erfreulicher ist es, dass mit der Verabschiedung des Berliner Landesantidiskriminierungsgesetzes (LADG), bei dessen Durchsetzung die LV Selbsthilfe und die ADB ebenfalls beteiligt waren, der Beratungsstelle nun ein Instrument an die Hand gegeben wurde, mit dem sich effizient und gezielt gegen Diskriminierung von dieser Seite vorgehen lässt.

Das LADG schließt somit relevante Rechtsschutzlücken und bietet nun zusammen mit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetztes (AGG) eine essentielle Grundlage, um für die gleichen Rechte für alle Menschen zu kämpfen. Alle Mitarebiter*innen möchten mit ihrer Arbeit dazu beitragen, dieses Ziel weiter zu verwirklichen und zudem auch im Sinne der Landesvereinigung Selbsthilfe e.V. die Anliegen Betroffener gegenüber Politik und Gesellschaft voranbringen.

Die ADB hat das Alpha-Siegel! Das Alpha-Siegel zeichnet Organisationen aus, die sich für die Zugänglichkeit für Menschen mit Lese- und Schreibschwierigkeiten engagieren.

Verleihung des Alpha-Siegels im Juni 2023

Das Alpha-Siegel zeichnet Organisationen aus, die sich für die Zugänglichkeit für Menschen mit Lese- und Schreibschwierigkeiten engagieren.

 

 

 

Förderung

Gefördert durch die Landesstelle für Gleichbehandlung – lads-lsbti_logo_4c_300dpi.jpggegen Diskriminierung der Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung